Der Hügel von Talès und die Statue "Notre Dame de la Salette"
Routenbeschreibung
Nach Entrechaux gehen. Unmittelbar vor dem Spar–Laden führt ein kleiner Weg links zwischen den Häusern durch. Der Pfad steigt stetig an, zuerst der Häuserreihe entlang und dann durch den Wald. Oben angekommen biegen Sie rechts ab und kommen zur Statue ND de la Salette. Den gleichen Weg zurück. Dieser Spaziergang dauert ca. 1.5 Stunden (ohne Pause).
An einem sonnigen Nachmittag des 19. September 1846 sahen zwei Hirtenkinder, Mélanie Calvat, 15 Jahre, und
Maximin Giraud, 11 Jahre, auf einem Berg nahe des Dorfes La Salette–Fallavaux bei Corps im Departement Isère,
in einem glänzenden Licht eine schöne, wundersam gekleidete Frau. Teils französisch, teils in Dialekt
übertrug die Frau den beiden Kindern eine Botschaft, die sie im Volk verbreiten sollten.
Nachdem sie sich über die Gottlosigkeit der Christen beschwert hatte und ihnen, wenn sie so fortfuhren, mit schwerer
Bestrafung drohte, versprach sie ihnen göttliche Gnade, wenn sie sich änderten. Bevor sie verschwand, vertraute sie
jedem Kind ein Geheimnis an. Die Kinder erzählten, dass die schöne Frau traurig war und weinte.
Am 16. November 1851 wurde die Marienerscheinung von der katholischen Kirche anerkannt.
Aus archäologischer wie auch historischer Sicht sind noch viele Fragen über die Burg von Entrechaux unbeantwortet.
Auch wenn uns die alten Mauern ihre vollständige Geschichte nicht offenbaren, können wir uns am Anblick erfreuen,
ganz besonders im Sommer, wenn sich das beleuchtete Schloss vom Nachthimmel abhebt.
Vor ca. 20 Mio Jahren erstreckte sich der "Golf vom Mittelmeer" über das Gebiet von Entrechaux. Das Klima war
subtropisch. Die Ablagerungen aus dieser Zeit bestehen aus einem Ton–Sand–Kalkgemisch, das hart oder weich sein kann, je
nach Kalkgehalt. Der "weiche" Stein heisst im Vaucluse "safre" und ist weit verbreitet.