Grand Abri Charrasse I in Entrechaux

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Routenbeschreibung

Bei der Einfahrt zum Moulin dem aufwärts führenden Weg folgen, bei der Biegung den Weg verlassen und dem schmalen Pfad parallel zum Fluss bis zu den überhängenden Felsen folgen. Den gleichen Weg zurück oder einen der Pfade, die den Abhang hinunterführen wählen und über die grosse Wiese zurück zum Moulin.

herausgemeisselte mühlensteine Aus diesen Steinen wurden die Räder für die Mühle herausgemeisselt.
Im Jahr 1855 gründete Pierre Charrasse die "Huilerie d'Olives du Pont Saint–Michel". Sein Sohn Gaston Charrasse führte den Betrieb weiter und deponierte im Jahr 1930 die Marke "Huile de mon Pays". Im Winter 1956 erfroren bei minus 17 Grad viele Olivenhaine; die Familie war gezwungen die Mühle zu verkaufen. Die Enkelin von Gaston Charrasse, Bernadette Moinier–Martin in Entrechaux bewirtschaftet zusammen mit ihrem Ehemann ihre Olivenhaine in den Baronnies; das Olivenöl "Huile de mon Pays" verkauft sie auf Märkten und direkt ab Hof.

grand abri charrasse 1 Am rechten Ouvèze Ufer, in 30 m Höhe und 250 m nördlich der Brücke Saint Michel öffnet sich aus der Molasse der "Grand Abri Charrasse 1". Im Zeitalter des Magdalénien (von Gabriel de Mortillet um 1869 benannt nach der Halbhöle "La Madeleine" in der Dordogne), am Ende der Eiszeit und Altsteinzeit, war dieser Ort von Menschen bewohnt. Vor 12'000 Jahren begann die Eiskappe der letzten Eiszeit zu schmelzen und es entstanden die ersten lichten Wälder mit Birken, Nadelbäumen und Sträuchern. Die Höhlenmalereien stammen aus der Zeit des Magdalénien.
1953 wurden hier erste Ausgrabungen gemacht, man fand behauene Werkzeuge aus Silex und Knochen. 4 Jahre später, nachdem der Ort bereits reichlich ausgebeutet war, begann man mit dem Schutz der bedeutenden prähistorischen Lagerstätte.

Ausser dem "Grand Abri Charrasse" sind der "Abri des puces" (es heisst es hat wirklich Flöhe dort) und die "Grotte de la Masque" wichtige Zeugen aus prähistorischer Zeit.

Höhle   Höhle   charrasse 1