Tour 1: Vaison la Romaine – Buisson – Rasteau
Routenbeschreibung ca. 45km
Vom Moulin auf der D 205 über St. Marcellin–les–Vaison nach Vaison la Romaine, weiter Richtung Villedieu auf der D51, vor Villedieu links ab nach Buisson. Nun geht es weiter auf der D51 nach St. Roman–de–Malegarde. Am Ende des Dorfes die D51 verlassen und links abbiegen um nach Rasteau zu gelangen. Es geht erst mal ca. 2.5 km bergauf. Höhendifferenz ca. 150 m. Jetzt folgt eine schöne Abfahrt nach Rasteau. Ab hier folgt man der D975 über Roaix nach Vaison la Romaine. Hier nun über die D938 nach Le Crestet und dann links ab (im Kreisel bei der Töpferei) nach Entrechaux. Beim alten Bahnhof kann man die alte Bahnstrecke bis zum Moulin zurückradeln.
Variante 80 km:
In Rasteau über die D 975 nach Orange und zurück. Die Strassen sind mit kleinen Ausnahmen wenig befahren.
Das 270–Seelen Dorf Buisson überragt, auf einen Hügel gebaut, das Tal des Flusses Aygues. Um Buisson zu besuchen muss man nach Buisson gehen, es liegt an keiner Durchgangsstrasse. Vielleicht war dies der Grund, warum die Templer von Roix hier einen Stützpunkt einrichteten. Die religiöse Vergangenheit ist nicht zu übersehen. Heute beleben die Winzer das Dorf, das Gewerbe hat den Ort schon lange Richtung Vaison la Romaine verlassen.
Saint Roman de Malegarde diente den Templern als Wachposten am linken Aygues Ufer. Das Dorf bedeckt einen Hügel an der Grenze zur Drôme (Departement nördlich des Departements Vaucluse). Zuoberst stand das Schloss aus dem XII. Jahrhundert von dem heute nur noch drei Türme erhalten sind.
Roaix ist heute vorallem wegen seinem Wein bekannt. Reben bedecken 85% der Gemeindefläche. Roaix ist die kleinste Gemeinde, die berechtigt ist die Bezeichnung "Côte du Rhône Village" zu tragen. Das Dorf besteht aus zwei Teilen: das alte Dorf an einen Hügel gebaut, und der neue Teil in der Ebene, der sich bis ans Ufer des Flusses Ouvèze erstreckt. Im Mittelalter war Roaix eine Konturei der Templer. Das Schloss, das das Tal überragt ist in Privatbesitz.
Rasteau ist ein Winzerdorf zwischen Wald und Ebene mit 700 Einwohnern. Herz des Dorfes ist der grosse Dorfplatz, hier trifft man sich, hier befinden sich auch
Geschäfte, Restaurants, Schule, Rathaus und die Post.
Von diesem Platz aus führt eine gepflästerte Strasse zur mittelalterlichen Ringmauer und weiter aufwärts zur Bischofsresidenz aus dem 12. Jahrhundert.
Hier bietet sich ein besonders schöner Ausblick über das Tal der Ouvèze.